Die wichtigsten Themen und Schritte

Die wichtigsten Themen und Schritte

Wer sind wir?

Phase 1: Befunde und Perspektiven

Am Anfang des Prozesses stehen die wichtigsten Fragen: Wer sind wir? Wohin soll sich Ostermundigen entwickeln? Ostermundigen wird aus unterschiedlichen Blickwinkeln ausgeleuchtet – und den «Mundigern» in verschiedenen Quartieren der Puls genommen. Parallel dazu geht es darum, die räumlichen Entwicklungsschwerpunkte ausfindig zu machen: Wo ist eine bauliche Veränderung angezeigt und aussichtsreich?

Die gewonnenen Perspektiven zeigen die mögliche Veränderung und Weiterentwicklung des Lebens- und Wirtschaftsraums Ostermundigen. Diese werden mit der Bevölkerung diskutiert und weiterentwickelt.

Die Planungsarbeiten werden auf die Bedürfnisse der Bevölkerung abgestimmt. Das geschieht an sogenannten Schwerpunktanlässen und durch die ständige Begleitung der «O’mundos», einer repräsentativen Gruppe von Einwohnern Ostermundigens.

«Fixstern» und «Baustellen»

Phase 2: Räumliche Entwicklungsstrategie

Eine räumliche Entwicklungsstrategie dient als Handlungsanleitung für die weitere Entwicklung von Ostermundigen. Sie enthält zwei gleichwertige Teile: Ein langfristiges Zukunftsbild als gemeinsamer, allgemeiner «Fixstern» sowie kurzfristig umsetzbare «Baustellen» – Themenbereiche in denen man aktiv werden muss, um für die künftige Ortsentwicklung die massgebenden Impulse auszulösen.

Die Umsetzung der «Baustellen» wird von Beginn weg mit den betroffenen Grundeigentümern angepackt. So gerät das langfristige Ziel nicht aus den Augen, zugleich lassen sich kurzfristige Resultate erzielen.

Die räumliche Entwicklungsstrategie behandelt alle Themenbereiche der Raumplanung und legt als kommunaler Richtplan behördenverbindliche Grundsätze in den Bereichen Siedlung, Landschaft und Verkehr für das ganze Gemeindegebiet. Der kommunale Richtplan besteht aus Karten und einem Aktionsplan.

Das Gemeindegebiet der Zukunft

Phase 3: Revision der Nutzungsplanung

Die allgemeingültigen Planungsinstrumente (Zonenplan, Baureglement, Baulinienpläne usw.) werden auf Basis der räumlichen Entwicklungsstrategie überarbeitet. Einzelne Arealentwicklungen können auch ausserhalb der Gesamtrevision von Zonenplan und Baureglement vorgezogen und entkoppelt entwickelt werden.